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„Gemischtes Doppel”

Eine gute Basis für die Lösung eines Konfliktes ist erreicht, wenn die beteiligten Parteien den Konflikt durch die "Außenbrille" wahrnehmen. Dazu verhilft das "Gemischte Doppel bei Zweiparteienkonflikten".

Für die Konfliktparteien ist diese Methode häufig die erste Gelegenheit, ihren Konflikt aus einer Außenperspektive zu erleben und wahrzunehmen. Aus diesem Grund sollten sie während der Wiedergabe der Sichtweisen nicht unterbrechen können.

Das Gespräch führt zu anderen Sichtweisen der Beteiligten

So geht es:

  • Die Konfliktparteien erzählen jeweils in einem (parallel stattfindenden) Einzelgespräch einem/r Mediator/in die eigene Sichtweise des Konfliktes.
  • Anschließend kommen die Mediator/innen und Konfliktparteien zusammen. Die Mediator/innen sitzen einander gegenüber und erzählen einander die gerade gehörte Konfliktgeschichte. Dabei enthalten sie sich jeglicher Wertungen, Interpretationen oder Stellungnahmen.
  • Jetzt kommen die Konfliktparteien selbst zu Wort und werden befragt, ob die Darstellung vollständig wiedergegeben wurde und/oder sie noch etwas ergänzen möchten. Danach wird in ein gemeinsames Gespräch/eine MEDIATION übergeleitet. Im Laufe des Prozesses können die Mediator/innen mehrfach unterbrechen und mit der Methode des „Reflecting Teams“ vor den Konfliktparteien über Hypothesen, Wahrnehmungen und Möglichkeiten der Konfliktlösung austauschen.