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„Macht Gewalt Macht?” - gewaltpräventive Theaterarbeit
Jugendliche entwickeln Konfliktszenarien, stellen sie dar und diskutieren darüber. Der theaterpädagogische Ansatz versetzt die Akteure in die Lage, schon während des Spielens neue Erfahrungen zu machen und in der Reflexion derselben Positionen zu entwickeln, ohne dass der „pädagogische Zeigefinger” erhoben wird.
Die Distanz des Theaterspiels bietet den Einzelnen die Chance, losgelöst von ihrer Person und von eingefahrenen Denk- und Verhaltensstrukturen Situationen neu wahrzunehmen, Neues auszuprobieren und Dinge zu verändern. Über die spielerische Darstellung setzen sich die Jugendlichen in der Interaktion mit Gewalt in ihren verschiedenen Erscheinungsformen auseinander und verstehen so Gewaltsituationen als etwas Veränderbares. Darüber hinaus festigt die theaterpädagogische Arbeit die Gruppe positiv, schult die Teamarbeit und schafft einen neuen Gruppenzusammenhalt.
Das Anders-sehen, Anders-gesehen-werden und das Anders-spielen bietet sowohl den in ihren starken als auch den in schwachen Rollen gefangenen Jugendlichen Ausblicke auf neue Möglichkeiten.
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Mögliche Schwerpunktthemen:
- Gewalt und die Wirkung der Körpersprache
- Das Spiel mit den Vorurteilen - Die Auflösung des Fremden
- Konflikttraining - Konflikte spielend lösen und schlichten
- Selbstbewusst, nicht ängstlich sein - für sich und andere Courage zeigen.
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